Hauptwerte der derzeitigen Anlagenkonfiguration
Räumliche Auflösung bei 1,42GHz: 5° für 3dB Randabfall der Keule
Aperturbelegung: gaussförmig
Polarisation: eine Ebene, z.Zt. 45° gegen Vertikale
Eigenrauschen: 0,9dB
Verstärkerzug:
Am Feed angebracht: Vorverstärker, Konverter auf 28MHz
Im Kontrollraum: Detektor mit Integrationsglied, AD-Wandler
Bandbreite: ca.7MHz

Einzelwerte
Vorverstärker SSB Electronics http://www.ssb.de/index.php?cat=c181_ohne-Umschaltung.html%7CSLN1420
Umschalter
Konverter SSB Electronics UEK21 mit eigener zusätzlicher Oszillatoreinspeisung [Datenblatt]
Rauschquelle DUBUS mit ENR 4,7db [Datenblatt], von Hand schaltbare Abschwächer
logarithmischer Detektor AD 8307, Eigenbau HGZ, Ausgang 25 mV/dB
ADC 10kHz Samplerate, Mittelwertbildung über 1024 Samples. Mittl. Datenacquisitionsrate (Übertragung zum PC) ca. 125Hz (entspricht 8ms Sampling-Periode, s. nebenstehendes Histogramm).

Messwerte schwanken an Konstantspannungsquelle ca. 3 digits, vernachlässigbar. Bereich 0...5V entsprechen 2^16 Werten = 65 536 Digits.
Kalibration
Über periodische Umschaltung wird ein 50Ω - Abschlusswiderstand mit der physikalischen Temperatur T oder eine Rauschquelle in den Verstärkerzug geschaltet. Weil die Referenz den gleichen Verstärkungsschwankungen wie das Beobachtungsobjekt unterliegen, heben sich diese auf. Die (fiktive) Temperatur des Objektes kann dann in Teilen der Referenztemperatur ausgedrückt werden.
Eine Bewertung von Störeinflüssen und der Kalibrierung nach der Warm-Kalt-Methode hat Lothar eingereicht.
Koordinatenbezug
Je nach Aufgabenstellung sind die kalibrierten Messwerte auf die zugehörigen Koordinaten zu beziehen resp. mehrere Werte sind zu mitteln. s.a. Gridding
Zeitbezug
Zeitlich aufgelöste Messungen (Pulsare, Störungen).Die Koordinaten sind mitzuführen.
--uKu 09:31, 20. Aug. 2009 (UTC)