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Version vom 21. September 2009, 21:40 Uhr
Hauptwerte der derzeitigen Anlagenkonfiguration
Räumliche Auflösung bei 1,42GHz: 5° für 3dB Randabfall der Keule
Aperturbelegung: gaussförmig (dies ist zur Zeit eine Arbeitshypothese)
Polarisation: eine Ebene, z.Zt. 45° gegen Vertikale
Eigenrauschen: 0,9dB. Eines der wichtigsten Kolumnen in RA. Nötig sind Messungen in Stickstoff mit zeitgleichen Temperaturmessungen. Vives les survivants...
Verstärkerzug:
Am Feed angebracht: Vorverstärker, Konverter auf 28MHz

Im Kontrollraum: Detektor mit Integrationsglied, AD-Wandler
Bandbreite: ca.7MHz
Einzelwerte
Vorverstärker SSB Electronics SLN1420
Umschalter
Konverter SSB Electronics UEK21 mit eigener zusätzlicher Oszillatoreinspeisung
Rauschquelle DUBUS mit ENR 4,7db [Datenblatt], von Hand schaltbare Abschwächer
logarithmischer Detektor AD 8307, Eigenbau HGZ, Ausgang 25 mV/dB
ADC 10kHz Samplerate, Mittelwertbildung über 1024 Samples. Mittl. Datenacquisitionsrate (Übertragung zum PC) ca. 125Hz (entspricht 8ms Sampling-Periode, s. nebenstehendes Histogramm).

Messwerte schwanken an Konstantspannungsquelle ca. 3 digits, vernachlässigbar. Bereich 0...5V entsprechen 2^16 Werten = 65 536 Digits. Schwankung der Aufnahmezeitpunkte des ADCs in Abhängigkeit von Auslastung des Rechners (s. Histogramme). Bei starker Auslastung (in diesem Fall forciert durch Setzen des niedrigsten nice-Levels) ist starke Streuung der Aufnahmezeitpunkte zu beobachten. Einige Werte wurden erst einige hundert ms später übertragen als vorgesehen. Das ist zwar prinzipiell kein Problem, da der ADC synchron mit fester Frequenz abtastet und in den Ringpuffer schreibt. jedoch kann dies zu einem Jitter führen, wenn zu vorgesehenem Zeitpunkt kein Wert aus dem Ringpuffer übertragen werden kann, und, entsprechend der Änderung des Eingangs der ursprünglich zu erfassende Wert wieder aus dem Puffer herausgeschoben wurde. Hier noch nähere Untersuchungen zu den Abhängigkeiten Samplerate vs. Puffertiefe vs. Ausleserate vs. Auslesesynchronität erforderlich.


Kalibration
Über periodische Umschaltung wird ein 50Ω - Abschlusswiderstand mit der physikalischen Temperatur T oder eine Rauschquelle in den Verstärkerzug geschaltet. Weil die Referenz den gleichen Verstärkungsschwankungen wie das Beobachtungsobjekt unterliegen, heben sich diese auf. Die (fiktive) Temperatur des Objektes kann dann in Teilen der Referenztemperatur ausgedrückt werden.
Eine Bewertung von Störeinflüssen und der Kalibrierung nach der Warm-Kalt-Methode hat Lothar eingereicht.
Koordinatenbezug
Je nach Aufgabenstellung sind die kalibrierten Messwerte auf die zugehörigen Koordinaten zu beziehen resp. mehrere Werte sind zu mitteln. s.a. Gridding
Zeitbezug
Zeitlich aufgelöste Messungen (Pulsare, Störungen). Die Koordinaten sind mitzuführen.
--uKu 09:31, 20. Aug. 2009 (UTC)