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Ab Revisionsphase im Sommer/Herbst 2009 hgz, and, uku

  • Diese Seite gilt zukünftig als Logbuch anstelle der Papierform


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November 10

Radioid, 7.Nov.

Rechner läuft wieder mit notwendigen Anpassungen, Netzprobleme nichttechnischer Art

Netzprobleme, 9. Nov.

Netzzugang ok. Der Munin zerbastelt, muss rekonstruiert werden. Photometer-Laboraufbau und AVR-Programmierung in Arbeit.

Munin, Repository 13. Nov.

Der Munin wieder da. hgz scheckt die 500 (!) Aktualisierung ein:)

Erregerstift 17. Nov.

Andreas stellt nach Irritationen in der Messsignatur Korrosionsprobleme am Übergang vom Hohlleiter zum Semiridgidkabel fest. Neugestaltung erforderlich.

Beobachtertreffen, Kabelproblem 19.-21. Nov.

  • Vortrag bei Beobachtertreffen am 20. Nov.
  • Undeutbare Signaldegradation bei Elevationen im Bereich um 5°.
    • Polstellen bei immer gleicher Signalamplitude
    • Signalkabel von Detektor defekt
    • Semiridgid-Verbinder und flexible Kabel vermessen mit relativen Größen
      • Wenn am Eingang eines mit 50 Ohm terminierten Detektors ein Signal mit 0 dB gegenüber dessen Eigenrauschen erscheinen soll, muss das Signal am Vorverstärker um 6,2 dB und am Konverter um 2,7 dB stärker erscheinen.

Ruhe nach dem Sturm: Der Hub ist nach den Einstellungen vom Wochenende gering, vermutlich durch Defokussierung.

Transitmessung am 22. Nov. Referenz und Signal vertauscht

Einzelwerte:

  • Gesamthub 10500 counts kalter Himmel, Hub 1300 counts durch Sonne
  • 3 dB-Breite 6,3°


22./23. Nov.

Zeitentwicklung von Signal und Referenz getrennt voneinander am kalten Himmel untersucht (Sampling-Auflösung: 200Hz). (Beides zusammen verdeckt die tatsächlichen Störungen). Signal zeigt starke Fluktuationen überlagert von periodischen Peaks. FFT-Analyse zeigt im wesentlichen 3 Periodizitäten bei folgenden Frequenzen:

  • f1=4.12 Hz, t1=0.243s
  • f2=3.46 Hz, t2=0.289s
  • f3=0.0397 Hz, t3=25.17s

Im Vergleich dazu zeigt die Referenz keine Auffälligkeiten dieser Art, sondern einen über die Zeit kontinuierlichen Verlauf geringer Schwankung (darum kein Bild beigefügt)


Vermutung zur Ursache dieses Verhaltens: Koaxkabel vom Feed zum Relais könnte suszeptibel für Einstreuungen sein, da es sich um Standard-RG174-Kabel handelt. Andreas wird asap Austausch gegen ein Rigid- oder Semirigid-Kabelstück vornehmen.


23./24. Nov.

Ursache für die massiven Störungen auf dem Signal ist gefunden. Die Steuerspannung für das Relais scheint sehr ungünstig einzukoppeln. Abhilfe schafften zunächst Kondensatoren von beiden Steuerleitungen gg. Masse sowie einer zwischen beiden, aus wettertechnischen Gründen zunächst nur am Kontrollraum-Ende der Leitung. Demnächst wird noch die Kondensator-Bestückung des Relais-Kästchens vorgenommen. Der Einfluß der Einkopplung ist in /daten/zeitreihe2 und /daten/zeitreihe3 abgelegt. Darin ist das Signal mit angesteckter Steuerleitung, entfernter SL, sowie herausgezogenem Relaistreiber-Modul aufgezeichnet.