Ab Revisionsphase im Sommer/Herbst 2009 hgz, and, uku
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- Stand: 01.01.2010
Zufällig extreme mechanische Empfindlichkeit des Feed festgestellt. Insbesondere der Übergang vom Ringerreger zum LNA (N-Steckverbindung) lässt die Messwerte bei plötzlichen mech. Bewegungen (Klopfen auf Feed od. Schüssel) stark schwanken. Abhilfe:
- innerer, vierteiliger Kontakt der N-Buchse am LNA-Eingang mit Schrumpfschlauch gegen übermässiges Aufbiegen stabilisiert.
- N-Buchse ist mit Gehäuse nur verschraubt. Verbesserung der mech.und elektr. Stabilität durch zusätzliche Verlötung.
- SMA-Buchse an LNA-Ausgang und Mischer-Eingang eingelötet. SMA-Verbindung ersetzt somit bisherigen Übergang von N auf BNC mittels Adapter. Zurzeit nur RG-174, sollte bald durch Semi-Rigid-Verbindung ersetzt werden
Momentan keine übermässige mech. Empfindlichkeit festzustellen, da Schüssel stark verschneit ist, sind die ersten Messwerte von Cyg A eventuell nicht aussagekräftig.
Beobachtungen während Aufnahme cyg_a01012010:
- bei 20.496 gabs einen einbruch auf 14983
- Andreas Grossmann: mobilteil der sternwarte bei anrufannahme
- das erste mobiltelefon-event gabs bei 20.086 auf 15006
And. 1. Januar 2010
Gespräch über die Möglichkeit der Relativmessung von Streckendämpfung per RadioBake 23cm mit Norbert. Grundgenauigkeit ca 1dB, Dämpfung bis zu 40dB im Extremfall. Mehrere Standorte möglich, Riesengebirge. Üblich ist S-Meter abzulesen am Empfänger. --Ulli 16:42, 3. Jan. 2010 (UTC)
Vereisung im LNA? Start mit sehr hohen Werten (Nähe Peak Sonnendurchlauf), nach ca. 2 1/4 Std. Abfall auf Normal, abends stetiger Aufwärtstrend. Außentemperaturen bis -10°C --Ulli 13:42, 6. Jan. 2010 (UTC)
Stefan führt Versuche mit Radiostrahlung in Langwelle (Steilstrahlung) von Saturn vor, Ralf sieht keine Möglichkeit für deren Empfang (nur Jupiter). J.D.Kraus: Demnach existieren bei Jupiter drei nutzbare Wellenlängenbereiche:
- Kilometric (1...100km)(auch von Saturn),
- Decametric (10...100m)
- (steiler Abfall bei >10MHZ mit eine Spektralindex von +10 und einer Begrenzung für Jupiter bei <=39,2 MHz, gerechnet für eine Magnetfeldstärke von 14 Gauss),
- kommt von Io Magnetfeldröhre
- Decimetric (10...100cm)(hier aber nur ca. 10Jy!)
- kommt von innerer Magnetfeldröhre.
Die Flussdichte der ersten beiden Bereiche steigt von 10^4Jy auf >10^6Jy bei 10MHz an und fällt dann steil ab. Strahlungsmechanismen und Empfangsbedingungen noch nicht berücksichtigt, der Durchgang von Io durch das Magnetfeld (Plasma-Torus) ist stellungsabhängig und umfasst auch höhere Frequenzbereiche. --Ulli 16:41, 9. Jan. 2010 (UTC)
Stefan erwägt Arbeit mit Analog-Reciever aus Satellitenempfangsanlagen und kurzzeitig aufgesetzten Feeds --Ulli 18:08, 9. Jan. 2010 (UTC)
Idee der Assoziierung von Speckle-Interferometrie mit Radiodaten, eingebracht von hgz. Ein Quellcode für Bilder liegt bereits im Repository. Das Verfahren ist eng an den Entropiebegriff angelehnt; es unterscheidet zwischen kohärenten und nichtkohärenten Anteilen vergleichbarer Datenreihen. --Ulli 18:09, 9. Jan. 2010 (UTC)