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DAQ - Anforderungen und Vorschläge

Aufbau der Datenacquisition

Beispiel für Aufruf datataker:

 bin/datataker /dev/ttyS5

Obige Zeile konnekted mit dem ADC und gibt die Daten mit timestamp auf stdout aus.

Um den Zusammenhang zwischen gemessenen Intensitäten und Koordinaten auszugeben ist

 macros/acquire

aufzurufen. Dieses Script gibt in dieser Reihenfolge folgende Werte auf stdout aus: timestamp ADC-Wert Azimut Höhe Stunde Deklination Controlertemperatur

 macros/acquire_ref

erweitert die Ausgabe von macros/acquire um eine weitere Spalte

per default wird hier 19 mal der feed gemessen und danach 1 mal den Referenzkanal Es gibt hier noch 3 wichtige (Stellungs)Parameter 1. Averaging Anzahl default:100 2. Verhältnis Signalwerte Referenzwerte default :20 heisst 19 Signal 1 Referenz 3. Gesamtzahl der auszugebenden Werte default :-1 (endlos)


Systemtechnik und Zeitkonstanten

Kompendium der Usage

  • Vergesslichkeit etc. zu bekämpfen ...
    • Allanplot: root # .L allanplot.C++ # allenplot() ... tatsächlich mit e, nicht a
    • Macros: (zB)
      • <makro>.C (zuvor <file> einsetzen): # root -l <makro>.C
      • oder # root -> .x <makro.C
    • 2dfft siehe Changeset 497 for trunk

Verfahren bei zeitkonstanten Signalen

Vorbehaltlich einer grafischen Darstellung. Die Einzelschritte sind für eine rise time gerechnet, die eine Amplitude von 90% auf der Flanke ergibt [[1]]. Keine Totzeiten eingerechnet.

  • analoge Tiefpassfilterung resp. Integration im Detektor: τDet
    • 400ns für einen Anstieg von 10% auf 90% gem. Datenblatt AD8307
  • zeit- und wertdiskrete Tiefpassfilterung im Analog-Digital-Konverter (ADC): τADC
    • Der ADC sampelt mit 20kHz, d.h. der Puffer ist in 50ms einmal durchgeschoben, je nach Firmware kann sich ein Faktor 2 oder gar 4 zu diesem Wert ergeben. Also 10...200ms
  • zeit- und wertdiskrete Tiefpassfilterung (resp. Integration) per Software (precision:double): τSW
    • (Beispiel). 50 Samples von 2,5 Dauer eines Timestamps, sind (hier) 75s

Die 0,9-Zeitkonstante ergibt sich hier zu τDet2+τADC2+τSW276s. Es ist ersichtlich dass die Zeitkonstante via Suche nach dem rms-Minimum ganz überwiegend von der Software bestimmt wird.

  • Der Schwenk zum nächsten Punkt dauert ebenfalls mehrere Sekunden, sind hier alles in allem 80s.
  • Unterstellt man einmal, dass
    • die 5° breite "ideale" Keule mit 3dB Abfall in 1/5-Schritten noch akzeptable Werte bringt (sind 1°) und
    • ein 1h in RA / 15° in Dec grosses Feld interessiert, so wären
    • für diesen Scan 5h anzusetzen.
    • ideale Wetterbedingungen vorausgesetzt
  • Abhängig von der Deklination der Quelle sind hier Zu- und Abschläge möglich. Horizontprobleme, Messungen unter 30° Elevation sind in der Regel wertlos oder nicht möglich.