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Version vom 23. Januar 2010, 12:04 Uhr
15.01.2010
1. Radioastronomisches Kolloq an der STW Freitag 20:00 Uhr, Besucher von außerhalb an diesem Tage = Null. Nobert, Hartmut, Lothar, Andreas, Ulli. Georg per skype. Vorführung per Notebook, später Einweisung durch Andreas in die Schnittstelle via Windows-Rechner Vortragsraum. Schwerpunkt der Bau rauscharmer Vorverstärker. Baugleichheit in allen Parametern schwer herzustellen. Kühlung und Kondensationsprobleme. Müssen gekühlte LNA immer unter Dampf gehalten werden? Bitte an Lothar um eine kurze Zusammenfassung aus seiner Sicht. Für die nächsten Schritte bitte ToDo-Liste durchsehen. --Ulli 09:06, 16. Jan. 2010 (UTC)
Zusammenfassung aus meiner Sicht:
Da der Spiegel vom Ringerreger nicht optimal ausgeleuchtet wird (nur ca. 50 %), soll das vorhandene Feedhorn für den Einsatz konditioniert werden. Norbert (DL4DTU) und Hartmut (DG2DWL) plädieren für einen genauen Frequenzabgleich des Einkoppelstiftes auf return loss > 20 dB bei der Arbeitsfrequenz, Abgleich durch Norbert. Dazu sollte unmittelbar am Stift eine SMA-Buchse zum Anschluss des Messgerätes und später des Kabels zum LNA angebracht werden. Zum Klimaschutz kann der Steckverbinder z.B. mit selbstvulkanisierendem ISO-Band umwickelt werden. Der Stift sollte so beschaffen sein, dass ein schneller Abgleich möglich ist. Die von mir veranschlagte Dämpfung von ca. 0,25 dB pro Steckverbinder wird von Norbert und Hartmut als zu hoch angesetzt angesehen.
Bei schneefreiem Wetter (Reflexionen) würde Norbert auch die Richtkeule durch eine Freiraummessung bestimmen.
Für die Kalibriermöglichkeit sollten 2 möglichst gleiche LNAs eingesetzt werden, wobei der zweite eingangsseitig mit dem 50-Ohm-Referenzwiderstand abgeschlossen wird. Dieser LNA wird evtl. im Minutenabstand mit seinem Ausgang auf den Signaltrakt geschaltet, um das Referenzrauschsignal zu gewinnen. Kürzere Umschaltzeiten (Dicke-RX) werden wegen der thermischen Trägheiten als unnötig erachtet. Es wird ein Koax-Relais (3 x SMA) im HF-dichten Gehäuse benötigt.
Mehrere gleiche LNAs könnten im Eigenbau z.B. aus den Bausätzen von Mini-Kits erstellt werden, was einen Abgleich- und Messaufwand erfordert. Norbert bietet dazu seine Hilfe an. Die LNAs sollten so aufgebaut sein, dass eine spätere Kühlung (Peltier) möglich wird.
Um eine genaue Rauschmessung des RX-Traktes vor Ort vorzunehmen, wäre die Kalt-Warm-Methode mit flüssigem Stickstoff geeignet. Problematisch ist aber die hohe thermische Beanspruchung des Messwiderstandes durch den extremen Temparaturwechsel. Norbert schlägt eine Rauschmessung des LNA auf seinem Messplatz mittels Rauschquelle vor.
Zur Bestimmung des Systemrauschens schlagen Norbert und Hartmut das Messen des Sonnenrauschens vor. Mit den bekannten(?) Parametern "aktueller solarer Flux" und "Wirkungsgrad des Spiegels" kann daraus die Systemrauschtemperatur ermittelt werden.
Erste Messungen sollen mit einer linearen Polarisationsebene vorgenommen werden. Für spätere Messungen ist ein Feedhorn mit zwei um 90 grd versetzte Koppelstifte vorgesehen. Die phasenrichtige Zusammenführung der beiden Signale für eine zirkulare Polarisation muss weiter diskutiert werden. Passive Bauelemente vorm LNA (Koppler, Phasenleitungen) verschlechtern unmittelbar das Rauschmaß des Traktes. Erwogen wird der Einsatz eines dritten gleichartigen LNA für die zweite Auskopplung. Die Zusammenschaltung der Signale könnte dann an den Ausgängen beider Signal-LNA erfolgen. Voraussetzung für einen Erfolg sind völlig gleiche Phasenverläufe über Frequenz und Temperatur!! Aus meiner Erfahrung dreht so ein mehrstufiger Verstärker die Phase um mehrere 100 grd, entsprechend schwierig beherrschbar wird ein Phasengleichlauf sein. --Lothar 17. Januar 2010