erneuter Ausfall der Verbindung zum Steuergerät. Ursache unklar. Funktionsfähigkeit nach Neustart des kompletten Systems wieder hergestellt. Vermutung: Problem im Groundpotential zwischen RT und Steuerraum. Abhilfe: potentialgetrenntes RS485-Interface im Steuerraum. Schaltung in Vorbereitung.
5.6.2010
Emissionen bei 132 ° und 145° Azimut als tschechische Rundfunksender bei 27,8MHz in FM-Modulation identifiziert. Frequenzband (siehe Speicherbild untere Hälfte)
Frequenzverteilung
mit drei Peaks gefunden; der dritthöchste in Frequenz ist als Oberwelle maßgebend. Mechanismus der Einkoppelung noch unklar, möglicherweise auch durch mangelnde Selektivität des Erregers. Richtungsselektivität eindeutig nachgewiesen.
6/7.6.2010
Hub an Sonne (1,4GHz-Feed) sehr gering. Vermutung: Schaden durch Kurzschluß. Inspektion des log. Detektors bestätigte dies. Drossel am HF-Eingang f. DC-Zuführung zerstört. Austausch nötig.
Einbau 11GHz-Feedsystem+Satfinder-Backend im Kontrollraum. Messung der Detektorspannung ergab nachvollziehbare Werte:
kalter Himmel: 2,2V
Astra-19,2°E (173°/31,25°): 6,3V
Hotbird-13°E (180.8°/31,5°): 4.2V
Thor-0.8°W (198.3°/30°): 3.1V
verblüffenderweise war eine extrem starke quelle bei 197°/30° mit 10V Signalspannung (Sättigung) auszumachen. Dies korreliert mit der Position des Satelliten Meteosat9-0°, wie sich herausstellte.
Zusätzlicher Eingang am ADC geschaffen mit 4,8dB Abschwächung. Beide Eingänge liegen parallel am ADC-Eingang an, sollten daher exklusive genutzt werden. Die Abschwächung von 4,8dB (= 1/3) ist nötig, um Signale mit höherer Amplitude (in diesem Fall das Satfinder-Signal mit 0..10V) gefahrlos an den ADC zu führen, der mit einem max. Eingangspegel von 5V spezifiziert ist.
verschiedene Scans an Sonne, Tau A, und Satellitengürtel gemacht. Sonne mit ca. 2100 ADC-counts gemessen, Breite der Keule wird noch bestimmt.Sonne, Deklinationsscan: jeweils 2 Punkte wurden in einem Raster von 0,25° aufgenommen 2d-Map der Sonne, horizontale Achse ist RA in Stunden, vertikale Achse Deklination in Grad Tau A ohne Signal. Satelliten gehen in der Intensität in die Sättigung (ca. 40k-counts), sekundäre Muster im Beugungsbild beobachtbar.
Liste der bisher identifizierten Satelliten
Satellit
Position auf Ekliptik / °
Az / °
Alt / °
Bemerkung
ASTRA 1B,C,E,F,G,H,2C
19.2°E
173.0
31.3
sehr stark, sekundäre Beugungsfiguren sichtbar
EUTELSAT W2M
16.0°E
177.1
31.5
schwache Emission
EUTELSAT Hotbird 1-4,6
13.0°E
180.94
31.54
etwas schwächer als Astra
EUTELSAT W2A
10.0°E
184.8
31.44
sehr schwach, Position ca. 0.3° östlicher als angegeben
EUTELSAT W3A
7.0°E
188.6
31.2
THOR 3,5,6
0.8°W
198.44
29.95
Nächster Schritt ist Feinabgleich des Detektors (Satfinder). Dazu sollte Intensität der Milchstrasse mit Offset-Poti so eingestellt werden, dass die Spannung gerade so aus dem unteren Sättigungsbereich tritt, z.B. 2,2V (gemessen hinter Detektor und vor dem Spannungsteiler, welcher hinter der zweiten Buchse im ADC-Einschub sitzt). Gain sollte wohl erstmal so beibelassen werden. Danach sollten Scans an Sonne, extrasolaren Objekten und Satelliten gemacht werden.
georg bitte anruf stw skype isnt working , offset blind von geschätzt Skala 76 auf 85 (cw) gedreht. anzeige 5dbu, bin in eile