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=== 6/7.6.2010 === | === 6/7.6.2010 === | ||
Hub an Sonne (1,4GHz-Feed) sehr gering. Vermutung: Schaden durch Kurzschluß. Inspektion des log. Detektors bestätigte dies. Drossel am HF-Eingang f. DC-Zuführung zerstört. Austausch nötig. | * Hub an Sonne (1,4GHz-Feed) sehr gering. Vermutung: Schaden durch Kurzschluß. Inspektion des log. Detektors bestätigte dies. Drossel am HF-Eingang f. DC-Zuführung zerstört. Austausch nötig. | ||
Einbau 11GHz-Feedsystem+Satfinder-Backend im Kontrollraum. Messung der Detektorspannung ergab nachvollziehbare Werte: | * Einbau 11GHz-Feedsystem+Satfinder-Backend im Kontrollraum. Messung der Detektorspannung ergab nachvollziehbare Werte: | ||
kalter Himmel: 2,2V | kalter Himmel: 2,2V | ||
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verschiedene Scans an Sonne, Tau A, und Satellitengürtel gemacht. Sonne mit ca. 2100 ADC-counts gemessen, Breite der Keule wird noch bestimmt. Tau A ohne Signal. Satelliten gehen in der Intensität in die Sättigung (ca. 40k-counts), sekundäre Muster im Beugungsbild beobachtbar. | * Zusätzlicher Eingang am ADC geschaffen mit 4,8dB Abschwächung. Beide Eingänge liegen parallel am ADC-Eingang an, sollten daher exklusive genutzt werden. Die Abschwächung von 4,8dB (= 1/3) ist nötig, um Signale mit höherer Amplitude (in diesem Fall das Satfinder-Signal mit 0..10V) gefahrlos an den ADC zu führen, der mit einem max. Eingangspegel von 5V spezifiziert ist. | ||
* verschiedene Scans an Sonne, Tau A, und Satellitengürtel gemacht. Sonne mit ca. 2100 ADC-counts gemessen, Breite der Keule wird noch bestimmt. Tau A ohne Signal. Satelliten gehen in der Intensität in die Sättigung (ca. 40k-counts), sekundäre Muster im Beugungsbild beobachtbar. | |||
Nächster Schritt ist Feinabgleich des Detektors (Satfinder). Dazu sollte Intensität der Milchstrasse mit Offset-Poti so eingestellt werden, dass die Spannung gerade so aus dem unteren Sättigungsbereich tritt, z.B. 2,2V (gemessen hinter Detektor und vor dem Spannungsteiler, welcher hinter der zweiten Buchse im ADC-Einschub sitzt). Gain sollte wohl erstmal so beibelassen werden. Danach sollten Scans an Sonne, extrasolaren Objekten und Satelliten gemacht werden. | Nächster Schritt ist Feinabgleich des Detektors (Satfinder). Dazu sollte Intensität der Milchstrasse mit Offset-Poti so eingestellt werden, dass die Spannung gerade so aus dem unteren Sättigungsbereich tritt, z.B. 2,2V (gemessen hinter Detektor und vor dem Spannungsteiler, welcher hinter der zweiten Buchse im ADC-Einschub sitzt). Gain sollte wohl erstmal so beibelassen werden. Danach sollten Scans an Sonne, extrasolaren Objekten und Satelliten gemacht werden. | ||
Version vom 7. Juni 2010, 23:34 Uhr
Ab Revisionsphase im Sommer/Herbst 2009 hgz, and, uku
- Diese Seite gilt zukünftig als Logbuch anstelle der Papierform
| August 09 | September 09 | Oktober 09 | November 09 | Dezember 09 | Januar 10 | Februar 10 | März 10 | April 10 | Mai 10 |
Juni 10
1.6.2010
erneuter Ausfall der Verbindung zum Steuergerät. Ursache unklar. Funktionsfähigkeit nach Neustart des kompletten Systems wieder hergestellt. Vermutung: Problem im Groundpotential zwischen RT und Steuerraum. Abhilfe: potentialgetrenntes RS485-Interface im Steuerraum. Schaltung in Vorbereitung.
5.6.2010
Emissionen bei 132 ° und 145° Azimut als tschechische Rundfunksender bei 27,8MHz in FM-Modulation identifiziert. Frequenzband (siehe Speicherbild untere Hälfte)

mit drei Peaks gefunden; der dritthöchste in Frequenz ist als Oberwelle maßgebend. Mechanismus der Einkoppelung noch unklar, möglicherweise auch durch mangelnde Selektivität des Erregers. Richtungsselektivität eindeutig nachgewiesen.
6/7.6.2010
- Hub an Sonne (1,4GHz-Feed) sehr gering. Vermutung: Schaden durch Kurzschluß. Inspektion des log. Detektors bestätigte dies. Drossel am HF-Eingang f. DC-Zuführung zerstört. Austausch nötig.
- Einbau 11GHz-Feedsystem+Satfinder-Backend im Kontrollraum. Messung der Detektorspannung ergab nachvollziehbare Werte:
kalter Himmel: 2,2V
Astra-19,2°E (173°/31,25°): 6,3V
Hotbird-13°E (180.8°/31,5°): 4.2V
Thor-0.8°E (198.3°/30°): 3.1V
verblüffenderweise war eine extrem starke quelle bei 197°/30° mit 10V Signalspannung (Sättigung) auszumachen. Dies korreliert mit der Position des Satelliten Meteosat9-0°, wie sich herausstellte.
nützliche Links: Liste der geostationären Satelliten Positionsrechner f. geostationäre Satelliten
- Zusätzlicher Eingang am ADC geschaffen mit 4,8dB Abschwächung. Beide Eingänge liegen parallel am ADC-Eingang an, sollten daher exklusive genutzt werden. Die Abschwächung von 4,8dB (= 1/3) ist nötig, um Signale mit höherer Amplitude (in diesem Fall das Satfinder-Signal mit 0..10V) gefahrlos an den ADC zu führen, der mit einem max. Eingangspegel von 5V spezifiziert ist.
- verschiedene Scans an Sonne, Tau A, und Satellitengürtel gemacht. Sonne mit ca. 2100 ADC-counts gemessen, Breite der Keule wird noch bestimmt. Tau A ohne Signal. Satelliten gehen in der Intensität in die Sättigung (ca. 40k-counts), sekundäre Muster im Beugungsbild beobachtbar.
Nächster Schritt ist Feinabgleich des Detektors (Satfinder). Dazu sollte Intensität der Milchstrasse mit Offset-Poti so eingestellt werden, dass die Spannung gerade so aus dem unteren Sättigungsbereich tritt, z.B. 2,2V (gemessen hinter Detektor und vor dem Spannungsteiler, welcher hinter der zweiten Buchse im ADC-Einschub sitzt). Gain sollte wohl erstmal so beibelassen werden. Danach sollten Scans an Sonne, extrasolaren Objekten und Satelliten gemacht werden.